Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

247 zu, um eine Wagenthüre mit dem Kronwappen auf immer vor einer Stadt zuzuſperren, oder ſie gar auf ſo fernen Umſtraßen vorüber zu lenken, daß man die nächſten nach der gedachten Stadt nie⸗ mal auszubeſſern braucht? Und doch hat ein ſolcher Ort⸗Ekel das Eigne, daß ich oben von ſolchen Orthaſſern die Metaphern von Schwan⸗ gern und Gebißnen, welche nicht etwas Urſprüng⸗ lich-Verhaßtes fliehen, ganz glücklich gebraucht, und daß die Sache noch viel weiter geht. Denn ein guter Menſch, wie Marggraf, konnte ſämmt⸗ liche Romer kommen laſſen und alle ziemlich lieben, nur aber den Reſt der Stadt nicht aus⸗ ſtehen, den er im Kopfe hatte.

Nach allem, was bisher gewiß ausführlich erzählt worden, müßt' ich nun gar zu wenig von Welthändeln verſtehen, wenn ich nicht vorausſe⸗ hen wollte, daß im nächſten Kapitel der Auszug aus Rom unfehlbar erfolgt, und daß Marggraf ſammt allen ſeinen Freunden und Leſern ſetz' ich dazu an der Gränze in neue Länder über⸗ tritt. Iſt denn nicht ſchon alles Koſtbare be ſtellt und bezahlt, was im nächſten Kapitel kom⸗ men muß, weil es unentbehrlich iſt, und hat