XXV
ſchon ſeit Jahren gern mit mir gehauen hätte— weil er den kleinſten ſatiriſchen Hieb auf ſich zu lenken weiß—, wenn es nicht gegen ſeine Ehre liefe, wie er ſagte, einem elenden Bürgerlichen oder Bücherſchreiber mit dem Säbel den Kopf zu ſpalten, oder auch nur einen Finger wegzuhauen. Dieſen Rittmeiſter fodere ich nun jede Nacht, wenn wir Beide die Schlafhauben aufhaben— gleichſam unſere Sturmhauben—; und er muß ſich mir im Bette ſtellen, und ich adle mich nicht einmal, was ich ſo leicht im Traume könnte. Nun iſt es aber kläglich, dabei zu ſtehen und es anzu⸗ ſehen, wie ich den Huſaren zurichte mit meinem Säbel— rechts und links, in die Quer und die Länge, vierfingerig, dreifingerig, zweifingerig, einöhrig wird er gehauen in den verſchiedenen Nächten, und nur den Schädel läßt man ihm ſitzen, als Unterſatzſchale der Huſarenmütze und des Lebens. Darauf laſſ' ich ihn um Schonung fle⸗ hen, und mir mehr als einen Dank ſagen, daß ich ihn meines Säbels und des Durchhauens ge⸗ würdigt.— Es muß aber mein Traumgefecht wirklich in ihm vorfallen,— fragen will ich ihn II.**†


