Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1820)
Entstehung
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theker der Stadt. Aufgeräumter, geſprächiger, toller war niemand in Rom als er. Aber dieſe ſpringende Lebhaftigkeit eines Affen wird in einem ſchönern Licht erſcheinen, wenn man die geſetzter Denkenden verſichert, daß er hinter ihr blos eine an⸗ dere Aehnlichkeit, nämlich Hab⸗ und Greifſucht eines Affen, geſchickt verbergen wollte, weil er alle leere Plätzchen(volle hatt' er gar nicht) ſowohl in ſeiner Apotheke als in ſeiner Kaſſe ſo zu benutzen ſuchte, wie die Bienen die ihrigen, welche jede Zelle, ſogar eine eben vom ausgekrochnen Bienenwurm ausge⸗ leerte, ſogleich mit Honig nachfüllen. Luſtigkeit iſt die beſte Fledermausmaske des Nehmens, ſo⸗ gar des Geitzes; und der Apotheker ſetzte in ſei⸗ nen lebhaften, aufflackernden italieniſchen Luſt⸗ feuern wohl häufig Ehre und Verſtand bei Seite, aber niemals einen Profit. 3

Zum Glücke hatt' er nun in ſeinen Mittel⸗ jahren, als er den Erbprinzen von Hohengeis als Reiſeapotheker nach den warmen Bädern von Mar⸗ garethahauſen begleitete, auf eine reizende ita⸗ lieniſche Sängerin getroffen, welche gerade an den Hopstänzen ſeiner Glieder und Worte beſondern

Gefallen fand. Da er dieſes Gefallen und noch