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ſten noch einmal zu ſehen. Der Schmerz dieſes un⸗ glücklichen Mädchens würde den meinigen noch ſtei⸗ gern. Wenn ſie inzwiſchen bleiben will, ſo lege ihren Wünſchen nichts in den Weg.“
Hugh war keiner von jenen Menſchen, welche ihren Schmerz in langen Phraſen zu Tage kehren; allein ſeine ſonſt ſo feſte Hand hatte beim Nieder⸗ ſchreiben dieſer wenigen Zeilen ſichtlich gezittert und dadurch den Zwang verrathen, welchen ſein Schmerz und ſein energiſcher Wille mit einander beſtanden hatten.
Ich weinte nicht lange allein über dieſen inhalts⸗ ſchweren herzzerreißenden Brief. Ein leichter flüch⸗ tiger Schritt, das Rauſchen eines Frauengewandes, ein beſcheidenes Pochen an der Thüre meines Zim⸗ mers verkündeten mir, daß Mary da war. Ich brauchte ihr kein Wort zu ſagen— meine weinen⸗ den Augen und das in meiner Hand zerknitterte Papier ſagten ihr Alles. Ueber dem durchdringenden Jammergeſchrei, welches ſie ausſtieß, kam auch Muhme Thomaſine herbeigeeilt und errieth ebenfalls auf den erſten Blick die erſchütternde Kunde.
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... Die Nacht ſank eben hernieder, der Abend war kalt, das Wetter trübe und regneriſch. Wir hatten Mary genöthigt, ſich zu Bette zu legen; ihre Mutter war bei ihr. Muhme Thomaſine hatte ſich allmählig beruhigt, allein alle Vorkehrungen und Zurüſtungen, welche zu treffen geweſen, waren mir überlaſſen geblieben. Ich entledigte mich ihrer ma⸗


