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„Das iſt das Loos des Kriegers!“ ſagte Hugh und verſtärkte ſeine Stimme, die wider ſeinen Wil⸗ len zitterte; er warf einen zweiten Blick auf die Liſten und ſetzte dann hinzu:„Auch Allan's Regi⸗ ment iſt ſehr übel zugerichtet worden. Der arme Bruder! in unſerer Unruhe um den Sohn hätten wir beinahe den Bruder vergeſſen!“
Ein Seußzer, der hinter uns erſcholl, machte, daß wir den Kopf umwandten. Er kam von Mary, welche weinend neben dem Kanapee, auf welchem ſie geſeſſen hatte, in die Kniee geſunken war.
Noch am ſelben Abend langte Mary's Mutter an und holte ſie von uns ab, und mein Bruder trat eine Reiſe nach London an. Wir hatten eine ge⸗ heime Ahnung, daß er nicht dort bleiben werde, und waren daher durchaus nicht erſtaunt, als ein Brief von Hugh uns belehrte, daß er nach Konſtantinopel abgereist ſei, um ſich von hier überall hin zu bege⸗ ben, wohin Pierce nur immer gebracht worden ſein könnte. Er ſchrieb auch an die kleine Mary.
Die deſinitiven Liſten kamen uns endlich zu. Unter den Namen der gemeinen Soldaten, welche unter dem Feuer der Ruſſen an der Alma gefallen waren, figurirte auch unbemerkt derjenige von Allan Randal. So hatte er denn geendigt, wie er es ſich gewünſcht hatte, mitten im Lärm der Schlacht und unter dem Siegsgeſchrei der Seinigen! Die Ein⸗ zelnumſtände, welche von den Korreſpondenten der Journale gegeben worden, gedachten der Unerſchro⸗ ckenheit und außergewöhnlichen Bravour eines jungen Offiziers, der, obſchon von einer Kanonenkugel ge⸗ troffen, dennoch ſeine Wunde überlebte. Dieſer junge


