339 nen Lagen, die ſie darſtellten, empfunden hat⸗ ten. Sie zuͤrnte mehr mit Edgar, als mit ſeinem Bruder. Sie konnte ſich nicht die Moͤg⸗
lichkeit denken, ihr Kind fuͤr ſchuldig zu hal⸗
ten, geſtand aber zu, daß Spencer zu ſei⸗ nem Betragen hinlaͤnglichen Grund gehabt habe, und jedes unangenehme Gefuͤhl ſchien vernichtet, als ſie ſeinen Brief las. In die⸗ ſem Brief ward Honoria gebeten, wenn auch nur durch wenige Zeilen, zu antworten, um ihn wegen der wichtigen Angelegenheit, wor⸗ auf er ſich bezog, zu beruhigen.
Sie hatte lange daruͤber nachgedacht und in ihrem Gemuͤth das Weſentliche von dem erwogen, was ſie ihm ſagen wollte, welches ſie am naͤchſten Tag zu Papier brachte, und es der Einſicht ihrer Mutter uͤbergab. Es ward von ihr gebilligt und ſie hielt es auf keine Weiſe fuͤr berechnet, Verzweiflung zu er⸗ regen, was ſie auch nicht wuͤnſchte, da Spen⸗ cer, ihr vormaliger Liebling, von neuem, und mit einer Art von Enthuſtasmus, ihn in den
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