Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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der lebhaften Gefuͤhle, die ſie einfloͤßte, zu be⸗ wirken. Zur Erwiederung dieſes vollkommenen Vertrauens machte Edgar ſeinen Bruder mit

allem bekannt, was er wegen Sir Franz er⸗

duldete und wodurch ſein Betragen gegen das Weib ſeiner Leibe veranlaßt ward, welches ihm hoͤchſt tadelnswerth erſcheinen mußte. Beide Bruͤder ſtimmten uͤberein, daß ſie ihr kuͤnftiges Leben den liebenswuͤrdigen Frauen zu weihen ſchul⸗ dig waren, die ſo viel durch ſie gelitten hatten.

Die Unannehmlichkeiten der Reiſe und Ueberfahrt wurden fuͤr Honoria ſehr durch das maͤchtige Intereſſe vermindert, welches ihr Gemuͤth erfuͤllte. Mit der groͤßten Feinheit, Empfindung und Genauigkeit hatte der Major das ihm von ſeinem Bruder aufgetragene Ge⸗ ſchaͤft vollzogen; aber ein ſeltſamer, unbehag⸗ licher Eindruck blieb einige Zeit in ihrem Her⸗ zen zuruͤck. Spencers Brief war indeſſen die

Panace, welche nach und nach jedes unange⸗

nehme Gefuͤhl entfernte, der Wahrheit der Empfindung weichend, die er athmete. Mit

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