Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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mehr Einfluß auf ſich geſtatten. Es war na⸗ tuͤrlich, daß Honoria zuruͤckhaltend ſeyn, daß ſie ſein vergangenes Betragen ahnden mußte. Dennoch war die Veranlaſſung ſeines Handelns von ſo beſonderer Art, daß er es unmoͤglich fuͤhlte, mit ihr davon zu reden. So lange das Vergangene in Dunkel gehuͤllt war, konnte er ſeinen Bewerbungen keine Aufnahme bei ihr verſprechen. Es blieb ihm daher nichts uͤbrig, als das Erbieten einer vollſtaͤndigen Erklaͤrung, und dieſe wollte er ſeinem Bruder machen, mit der Bitte, ſie ſo viel als moͤglich bei der Mittheilung zu mildern. Allein er konnte es nicht ertragen, daß Honoria, waͤhrend er ge⸗ genwaͤrtig war, damit bekannt ward, und hoffte, ehe er ſie wieder ſah, werde jeder un⸗ angenehme Eindruck verſchwunden ſeyn. Er ſchmeichelte ſich, einen maͤchtigen Fuͤrſprecher in ihrem Herzen zu beſitzen; denn die Beſorg⸗ niß, die ſie waͤhrend ihres Aufenthalts in St. Fernando wiederholt fuͤr ihn verrieth, erregte die aufmunterndſten Hoffnungen.