rend das Zittern ſeiner Geſtalt ſich ſeinen Wor⸗ ten mitzutheilen ſchien, rief er:
„Wohl kennſt du die Natur deines Op. fers,„ oder du wuͤrdeſt nie gewagt haben, vor dem beſchimpften, entwuͤrdigten Ungluͤcklichen zu erſcheinen, zu dem du mich machteſt. Ent⸗ ferne dich, ſo lang ich meiner ſelbſt noch maͤcha⸗ rig bin, und laß mir wenigſtens den Troſt,
dich beſſer behandelt zu haben, als du ver⸗ dienſt.“¹
Ella eilte jetzt nöher, und ſich zu den Fuͤßen
ihres Gatten werfend, umfaßte ſie ſeine Kniee mit aller Energie des Kummers und der Un⸗ ſchuld ,„ waͤhrend ihre Blicke mit dem ruͤhrend⸗ ſten Ausdruck der Bitte auf ſeinem Geſicht ruhten, aber umſonſt verſuchte ſie zu ſprechen. Honoria aͤußerte alles, was ihre Schweſter geſagt haben wuͤrde:„Edgar! Edgar!“ rief 4 ſie,„ſie ſind getaͤuſcht! ſie iſt die tugendhaf⸗ teſte, die unſchuldigſte, die zaͤrtlichſte der Frauen! richten ſie ihre Augen auf ſie, und zweifeln ſie an ihrer Treue, wenn es moͤg⸗


