22
durch die Abneigung, in Wirthshaͤuſern zu ſchlafen, erklaͤrt, die ſie bewog, lieber den
ganzen Haushalt herauszupochen, als ſich der
Gefahr auszuſetzen, in einem dumpfigen Bett zu ſchlafen. Ihr außerordentlich erfreuter Neffe gab ihr vollkommen recht, und wollte eilig al⸗ les zu ihrer voͤlligen Bequemlichkeit anordnen laſſen, indem er aus dem Zimmer flog, um mit ſeinem Vertrauten zu ſprechen.
„Ich wunſchte ſie an den Galgen, das alte Weib, Steffens!“ rief der zaͤrtliche Neffe, „was in aller Welt ſollen wir mit dem jun⸗ gen anfangen?“
„Ei, ſo ſchnell als maglich ſie los wer⸗ den, wenn's ihnen beliebt,“ erwiederte Stef⸗ fens;„ihre Klingel toͤnt ſchon ſeit zehn Mi⸗ nuten und ich habe noch nicht Zeit gehabt, darauf zu achten!“ℳ
„Lauf, lauf deun! und ſieh, was ſie wol⸗ len, damit niemand von den Leuten der alten BVettel hingeht. Und— ich meine— ich glaube, wir muͤſſen ſie gehen laſſen, aus Furcht,
———
——


