Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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lichen Angſt erholte, die ſie in dieſen Mauern erduldet hatte. Daß ihre Schweſter ſich unter dem Dach, und anſcheinend in der Gewalt ei⸗ nes Wuͤſtlings befand, der ſie einſt ſo heftig liebre, und vor kurzem angeklagt ward, die heiligſten Bande verletzt zu haben, erregte ei⸗ nen Grad des Entſetzens in ihr, das nur erſt lange, nachdem ſie ſicher war, ihm entflohen zu ſeyn, endete. Das Ereigniß ſollte nie uͤber ihre Lippen kommen, und Ella war die letzte Perſon, der ſie es mittheilte, da es ihr, wie ſie wuß⸗ te, ſehr ernſtlichen Kummer, und die immer⸗ waͤhrende Furcht, bekannt zu werden, verur⸗ ſachen wuͤrde. Indeſſen glaubte Honoria, ſtets zu hoffen bereit, Sir Franz werde, um ſein ſelbſt willen, es verborgen halten, wegen der Folgen, wenn es die Ohren des Majors er⸗ reichte; und ſie hatte vor kurzem gehoͤrt, daß er kein Freund ſich zu ſchlagen ſei, da er eine Ausforderung des Mannes, den er am meiſten beleidigte, abgelehnt hatte. Auch hoffte ſie, den Dienern, die ſie ſahen, nicht bekannt zu