Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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4 2 2 ihres Geiſtes minderte ſie einigermaßen deren Wirkung. Die zwei folgenden Monate erneuer⸗

ten nun mit jedem Tag ihre Beſorgniß, und

die Ankunft jeder Poſt begleitete ein Kampf der Hoffnung und Furcht, die heftigſte Unruhe erregend. Ob ſie gleich bis jetzt nur guͤn⸗ ſtige Nachrichten von ihrem Gatten erhalten hatte, ſo waren doch die Beaͤngſtigungen, die ſie empfand, fuͤr ihre Lage zu ſtark, und eine zu fruͤhe Niederkunft war die Folge davon. Von vieſer Periode an begann ſie indeſſen ſchneller

zu geneſen, als man haͤtte erwarten koͤnnen,

denn der Gedanke, ihrem Edgar, ſobald ſie hinlaͤnglich wiederhergeſtellt war, zu folgen, bewies ſich als das beſte Heilmittel. Miß Melville befand ſich ſeit einiger Zeit in der Huͤtte, den Kummer, wie vorher das Ver⸗ gnuͤgen, ihrer Freunde theilend, und war die ſorgſaltigſte Pflegerin geweſen; doch jetzt ver⸗ kangte ein Kranker von weniger Folgfamkeit ihre Theilnahme aund übte ihre Geduld. Der Admiral, der mehrere Monate in Lon⸗

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