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„Gewiß wirſt du es bei Erwaͤgung nicht un⸗ gewoͤhnlich finden, meine Blicke die deinen ſuchen zu ſehen; und wenn du es an dieſem Tage mehr als gewoͤhnlich bemerkteſt, ſo ge⸗ ſchah es, weil du entfernt von mir warſt. Du biſt mir immer ſo nahe, daß meine Au⸗ gen dich nicht zu ſuchen brauchen; doch an dieſem Abend wollteſt du ſie wandernd erhalten, denn du kameſt nie in meine Naͤhe.“
„Ich konnte nicht; ich war ſo beun⸗ ruhigt,“ ſagte Edgar, mit erhoͤhter Traurig⸗
keit im Blick.—„O, woenn ich weiß, in
kurzer Zeit dich verlaſſen zu muͤſſen, und daß dieſer Elende hier in der Gegend bleibt und du ſeinen Verfolgungen ausgeſetzt ſeyn kannſt! Ach, mein Bruder! mein lieber, lieber Spen⸗ cer! mit wie vermehrter Bitterkeit fuͤhle ich deine Entfernung! Deinem Schutz haͤtte ich ruhig mein Theuerſtes anvertraut! Mit jedem Tage empfinde ich es immer mehr; keine Zeit, keine Erwaͤgung kann mich mit deinem Ver⸗


