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Miß Valency fuͤhlte ſich uͤberraſcht und etwas verletzt; und die Beſorgniß, die ſich auf ihrem Geſicht ausdruͤckte, nebſt dem forſchenden Blick, den ſie auf ihn richtete, uͤberzeugte den Ma⸗ jor, daß ſie eine Erklaͤrung ſeiner Aeußerung erwarte, und er ſagte:
„Meine Bekanntſchaft mit Sir Franz ent⸗ ſtand unter Verhaͤltniſſen, die einen unaus⸗ loͤſchlichen Eindruck auf mein damals junges Gemuͤth machten.“— Er hielt hier ein, wo Miß Valency, mit erhoͤhter Unruhe im Blick, ihn fragte, ob ſie von einer Art waͤren, die deren Bekanntmachung ihm verbiete?
„Nein,“ antwortete er ruhig,„ich fuͤhle mich aus keiner Ruͤckſicht fuͤr Sir Franz gebun⸗ den, den Verlauf einer Begebenheit zu ver⸗ ſchweigen, deren er ſich laͤngſt nicht mehr, wie er ſollte, erinnert. Ich war achtzehn Jahr alt, als ich mit meinem Bruder die Ferien im Haus unſers Vormunds zubringen wollte, in deſſen Naͤhe eine achtungswuͤrdige Wittwe mit ihrer einzigen Tochter lebte. Wir waren


