Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

371

nen, kann ich Ihnen, wenn Sie mich hoͤren wollen, einige Belege liefern, welche Sie ſpaͤter ganz nach Be⸗ lieben benutzen koͤnnen. Ich nahm es an. 1 Euch, die ihr die Salons der großen Geſellſchaft beſuchet, darf ich nicht erſt die allgemeine Farbe des weiten Panoram's beſchreiben, das vor meinen Augen aufgerollt wurde. Der junge Elegant, deſſen geſchmack⸗ vollen Anzug ich bewunderte, verdankte ſein ganzes Verdienſt einem Schneider, zu dem er im Cabriolet ge⸗ fahren war, um Kredit zu finden, und das Cabriolet war von einem Verleiher genommen, durch einen Livree⸗ bedienten, welcher der Freund und nicht der Diener des Herrn war, der ſeinerſeits in einem andern Vier⸗ tel die Livree anzieht, um der Geckenhaftigkeit ſeiner Spießgeſellen zu froͤhnen. Es ſollte mich nicht wun⸗ dern, fuhr mein junger Blondin fort, wenn der, von dem ich rede, ſich mit dem Betruͤger, den man fortge⸗ jagt, verſtaͤndigt haͤtte; er hat viel verloren, und da ihn ſein Frohſinn nicht verlaſſen, ſo wuͤrde ich die Wette gewinnen, daß er mindeſtens mit einem Drittel in den ſchaͤndlichen Spekulationen ſteckt, welche ſo viel treu⸗ herzige Provinzbewohner ruiniren. 4 Dann iſt es Ihre Pflicht, die Schoͤne zu war⸗ nen, an die er eben ſchmeichelnde Worte richtet. Es iſt ein Dienſt, den Sie ihrer Mutter erweiſen; eilen Sie! Kehren Sie in Ihr Polyneſien zuruͤck, Reiſen⸗