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iſt ſo gluͤcklich, wenn man es in Geſellſchaft iſt! Eilen wir alſo, von Allem zu genießen; denn das Leben iſt kurz, wenn es in ſolcher Trunkenheit dahinfließt.
Was iſt das, großer Gott! Welch' ſonderbarer Laͤrm! Man zerbricht Moͤbel, die Damen fliehen er⸗ ſchrocken, man hoͤrt Schimpfreden, die oft das Echo der Hallen wecken. Zwei Maͤnner meſſen ſich mit dro⸗ henden Blicken, ſie wechſeln ihre Adreſſen und verlaſſen ſich.— Ich verfolgte den Beleidigtſten, der am meiſten bei der geraͤuſchvollen Scene zu leiden ſchien, und wollte ihn troͤſten. Er arrangirte ſich, ohne auf mich zu hoͤren, den Knoten ſeiner Halsbinde und beſah ſich im Spiegel des Vorzimmers.
Herr Julius von Rembrun trat ihn an.
— Nun, mein Freund, wie viel haſt Du ge⸗ wonnen? 4
— Nur hundert und funfzig Louisd'ors.
— Ungeſchickter! Das Rendez⸗vous, zu welcher Stunde?
— Um acht Uhr.
— Wo?
— Im Waͤldchen von Boulogne.
— Ich habe mich mit Ernſt verſtaͤndigt, der ihm als Zeuge dienen wird. Auf dem Platze werde ich Streit an ihm ſuchen; Du weißt, ich habe eine ge⸗ wandte Fauſt; er muß mit mir anfangen, und dann—


