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— Ja. Wo iſt Mutter? Wo iſt der Bruder und Va⸗ ter, und Alle?.
„Da, da und da, ſagteſt Du, indem Du nach dem Speiſeſaal, dem Pavillon voll Blumen uͤber der brei⸗ ten Treppe und nach der großen offenen Hausthuͤre zeigteſt. Ich hob den Kopf nach der kleinen Terraſſe, und ſah die Mutter herniedergebeugt, um uns zuzuſehen. Ich ſtreckte die Arme liebend hinauf: O, liebe Mut⸗ ter! Guten Abend! Da bin ich!— Sie laͤchelte mit ihren reizenden Augen, den lieben blauen, und der Him⸗ mel bedeckte ſich immer mehr und mehr.
—„Aber wir befanden uns wohl! Alle zuſammen! Unter demſelben Dache! Dort mein Vater auf der Schwelle— dort oben die Mutter, welche ich kommen und gehen ſah mit einer Fluth von Waͤſche, weiß wie Gaͤnſebluͤmchen, ſagte ſie in ihrem Stolz als gute Wir⸗ thin, und ſie druͤckte ſie in Koͤrbe, um ſie wieder in ihre leuchtenden Schraͤnke zu verſchließen. Du, meine Schwe⸗ ſter, ſanft und gluͤcklich, hatteſt Deine maͤdchenhafte Arbeit vor; ich, das Kind, kam aus der Schule in mein vielgeliebtes Haus zuruͤck. Wir befanden uns wohl! trotz des Gewoͤlks, das uͤber der Straße hing und die Haͤuſer raͤucherig faͤrbte, trotz des Geſchreies, das erſt ſelten und klagend, dann gellender, dringender aus dem Schwalbenneſt erſcholl, dem zitternden Palladium, wie ich meinen Vater oft ſagen hoͤrte, auf das ſich aber alle unſre aberglaͤubiſchen Gluͤckshoffnungen ſtuͤtzten


