Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
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mitten durch eine Doppelreihe blendender Frauen und ſtrahlender Gaslampen und den Tabaksqualm unſrer modernen Elegants; kurz, ohne Metapher, ihr ſeid des Morgens in den Tuilerien oder des Abends in Coblenz geluſtwandelt.

Nun wohll in einem oder dem andern dieſer lachen⸗ den Blumenſtuͤcke von jungen Fraͤulein in weißem Schmucke, von huͤbſchen koketten Frauen und koͤſtlichen Muͤttern, wenn euer geuͤbtes Beobachter⸗Auge, neugie⸗ rig auf friſche Geſichter und niedliche Taillen, dieſen bunten Farbenſchmelz, dieſe Gruppen von geſchmuͤckten ſchoͤnen Frauen durchſpaͤhte, ſo habt ihr ſie geſehen.

Wen?

Das Fraͤulein von Paris; und vor dieſer friſchen, leichten Geſtalt, halb Grazie, halb Sylphide, deren Formen ſo kernig und doch ſo fein ſind, deren zarte Zuͤge von Geiſt ſtrahlen, deren Laͤcheln ſo ſinnreich,

deren Blick ſo reizend iſt, vor ihr verweilte euer Fuß,

und von dem Zauber ergriffen, der ſich eurer euch ſelbſt unbewußt bemaͤchtigt, rieft ihr unwillkuͤhrlich: Wie huͤbſch ſie iſt!

Dies Wort iſt immer verſtaͤndlich. Sie erroͤthete vor Vergnuͤgen. Ihre ſchoͤne Mutter laͤchelte, und die gute Tante im Hinterhalt, klug, aber behutſam, zog uͤber die ſchoͤnen Schultern des jungen Leichtſinns den fluͤchtig entſchwebenden Barege, unter dem der Zeyhyr taͤndelte.