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In dieſem Moment oͤffnete ſich eine der Thuͤren des Salons und Mademoiſelle Liſa erſchien mit einem Handleuchter.
Mademoiſelle Liſa, damit es Jeder weiß, iſt die umſichtige, treue Kammerfrau der Frau von Saint⸗ Clair. Das Maͤdchen, ſonſt ihrer Natur nach ſehr widerwaͤrtig und muͤrriſch, hatte in dieſem Augenblicke ein freundliches ſchalkhaftes Anſehen, das mich zittern machte,— ich dachte gleich, daß ſie kam, um mir einen unangenehmen, verdruͤßlichen Auftrag auszurichten.
—„Madame wird nicht ausgehen und hat ſich eben mit einer heftigen Migraine niedergelegt; ſie bittet den Herrn, nicht laͤnger auf ſie zu warten!“ ſagte Mademoiſelle Liſa, ein boshaftes Laͤcheln uͤbel ver⸗ hehlend.
Ich, der ich der beſte Menſch von der Welt bin, nahm die traurige Nachricht, welche mir Mademoiſelle Liſa brachte, im vollſten Ernſt.
—„Das iſt ja ein ſehr unverſchaͤmter Kopf⸗ ſchmerz,“ ſagte ich,„der ſich einfallen laͤßt, bei den Damen, waͤhrend ſie ſich ankleiden, einzudringen. Liſa, ich bitte, der Frau von Saint⸗Clair zu ſagen, wie ich voll Verzweiflung bin, ſie in den Armen dieſes unangenehmen Beſuchers zu laſſen.“
Darauf nahm ich meinen Hut, und ging, um dem liebreichen Maͤdchen nicht lange das Vergnuͤgen zu


