Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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14 muthig in den beiden Beſtuͤrmungen Konſtantinopels, an dem Tage, wo Lascaris, Ducas und Marzulph, ſich um den blutigen Nachlaß des jungen Alexis ſtrei⸗ tend, ſtatt ihn zu vertheidigen, die Krone der griechi⸗ ſchen Kaiſer auf das Haupt eines Grafen von Flan⸗ dern fallen ließen. Drei Jahre nachherwerrichtete Hues von Ham, welcher Herr war eines Schloſſes, das man Ham im

Vermandois nannte, große und viele Waffenthaten

bei jener ungluͤcklichen Schlacht von Adrianopel, wo der heldenmuͤthige Graf von Blois ſiel und der Kaiſer Balduin in die Gewalt des Koͤnigs der Bulgaren

gerieth. Ein anderer Herr von Ham ward in der Schlacht

von Montlhéry in dem Augenblicke getoͤdtet, wo die

Leibwacht Ludwig's Xl. den linken Fluͤgel des Grafen von Charollais in die Flucht ſchlug.

Gedenkt auch aber nur um ihn zu verwuͤnſchen des verſchlagenen und hinterliſtigen Heribert*), die⸗ ſes abtruͤnnigen Herrn von Ham und Vermandois, der ſeinen Fuͤrſten beraubte, ohne auch nur den Muth zu beſitzen, den Raub an ſich zu nehmen, und ihn feig in Peronne ſterben ließ, nachdem er ihn ſechs Jahre als Gefangenen zuruͤckbehalten hatte; glucklich noch der mitleidwerthe Prinz durch den Muth ſeiner Gattin

*) So nennen ihn Frodoart und Raoul Glaber.