Vom Sterne aus bis zur Baſtille hat die heutige Kunſt, indem ſie ſich uͤber die buͤrgerlichen oder induſtriellen Spekulationen erheben wollte, nur ſchmachvoll Verun⸗ gluͤcktes ausgeſaͤt. Alle Haͤuſer, die ſich um die Magda⸗
lenenkirche her erheben, werden vom Stalle bis zum
Dachſtuhle eher vermiethet ſein, als bis dieſer Tempel beendigt worden iſt, ſollte er auch noch einmal ſeine Beſtimmung aͤndern. Man ſpricht davon, an das Louvre den noch fehlenden Fluͤgel anzubauen. Das wird ſich recht gut bei einer Diskuſſion uͤber die Civilliſte aus⸗ nehmen; aber ich fuͤrchte mich vor keinem Dementi, wenn ich behaupte, daß unſer Jahrhundert dieſes Wunder nicht erblicken wird. Der alte Pallaſt der Koͤnige wird ein⸗ armig bleiben. Ich las irgendwo, daß der Dichter Du⸗ fresny zu Ludwig XIV. geſagt habe:„Nie ſehe ich das neue Louvre an, ohne auszurufen: Koͤſtliches Denkmal koͤniglicher Pracht, du wuͤrdeſt beendet ſein, wenn man dich einem der vier Bettelorden geſchenkt haͤtte, um ihr Kapitel darin zu halten und ihren General zu logiren.“ Die offne Sprache der Dichter gegen die Koͤnige iſt mir immer verdaͤchtig vorgekommen, und doch liegt ein gro⸗ ßer Sinn in dieſen Worten, und der, welcher ſie luſtig fand, hatte ſie ſehr wenig begriffen. Wo ſollen wir aber nun jetzt, wo wir mit Ausnahme der Saint⸗Simoniſten und der auswaͤrtigen Geſellſchaft des Abbe Chatel keine religioſen Verbruͤderungen mehr haben, die Kraft der Ausfuͤhrung, des Wollens, und der Beharrlichkeit fin⸗
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