Teil eines Werkes 
4. Band (1832)
Entstehung
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gen der Polizei zu verdienen, ſo weiß ſie nicht mehr, an wen ſie ſich halten ſoll. Sie geht nicht gerade aus, auf ein beſtimmtes Ziel los, indem ſie die Menge mit ſich fortreißt und die Hinderniſſe beſiegt, ſondern ſie dreht ſich bloß um die Soldaten herum, noͤthigt dieſe zu ſteten Schwenkungen, und wenn ſie die Patrouillen ſattſam muͤde gemacht hat, legt ſie ſich ſchlafen.

Das kommt daher, weil unſer Auflauf allerdings den Inſtinkt der Verwirrung und Unruhe, aber nicht die Leidenſchaft dazu hat. Nichts und Niemand iſt fuͤr ihn die bezeichnete Beute oder das Opfer, Nichts und Nie⸗ mand iſt fuͤr ihn der Gegenſtand einer gluͤhenden Zu⸗ neigung, des Enthuſiasmus, des Vertrauens. Er ver⸗ ſteht zu ſagen:Nieder mit Dem! aber nie ſagt er: Hoch lebe Der! Er haßt nur ſchwach, liebt aber nicht im mindeſten. Er langweilt ſich, wird verdruͤßlich, wei⸗ ter nichts. Wer einen ſeiner Zufaͤlle geſehen hat, kennt ſie alle. Ort, Gelegenheit, Vorwand des erſten Zuſam⸗ menlaufens kann verſchieden ſein, die Folgen ſehen ſich ſtets gleich. Sobald ein Zank, ein Ereigniß ein Zufall den Punkt der Stadt bezeichnet hat, wohin ſich die ganze Volksmaſſe verfuͤgen ſoll, ſobald jene Worte, die eine magiſche Hinreißung beſitzen, und deren Commentar Je⸗ der uͤbernimmt:Es giebt irgendwo Etwas! ſich von Gewoͤlbe zu Gewoͤlbe, von Portier zu Portier mitgetheilt und ſchnell alle Etagen jedes Hauſes erſtiegen haben, wenn zu noch groͤßerer Aufforderung der Appell der Buͤr⸗