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Zu zaͤhlen ſie bin ich vergebens jetzt befliſſen,. Nur Leere rings/ nur Schaum, nicht vorwaͤrts fortgeriſſen, Und Tagesfluth doch, ſonder Ruh'n.
und Tag und Fluth ſcheint neu ſich immer zu gebaͤren, Zu aͤhnlich ſich, als daß der Blick ſich's koͤnnt erklaͤren, Abſtumpft das Auge ſich und unterſcheidet nie;— So auch der Menſch, getaͤuſcht von gleicher Fluth und Tagen, Verwechſelt, irrt ſich, ſchilt, und wagt Dich anzuklagen, O Herr!— Und dennoch gehen ſie!
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Und wenn auf dieſem Meer, ermuͤdet durch Daſſelbe,
Er ſeinen Weg nun ſucht am leuchtenden Gewoͤlbe,
So heben Sterne ſich empor, noch nie geſchaut;
und, minder traurig, fuͤhlt bereits er die Klimate
Veraͤndert, an dem Wehn der Duͤfte vom Geſtade⸗ Am milden Hauch, der golden thaut.
So laßt auch uns, wenn nun einſtuͤrzt der Vaͤter Huͤtte,
Begraben uns in dieſer theuern Aſche Mitte,
In dieſes Leichentuch uns ruhig huͤllen ein;
Nicht, gleich den Koͤnigen Aſſyriens, welche Frauen
Und Kinder ſchleppten zu der Graͤber duͤſterm Grauen, Und ſterben konnten nicht allein!


