Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Bald gießt er der Gedanken Fuͤlle 2 In Erz, das maͤchtig lebt und ſpricht,

So daß das Wort mit Windesſchnelle

Durch jeden Raum ſich Bahnen bricht; Bald, ein Jahrhundert zu erhitzen,

Stuͤrmt toͤdtend er, gleich gluͤhen Blitzen, Im Flammenwort der Freiheit her;

Bald uͤberdruͤßig ſeiner Werke,. Nuft mit noch maͤchtg'rer Donnerſtaͤrke

Ein andres Wort zur Menſchheit er.

Und Alles ſchmelzet, wankt und ſinket, Und wie auf Woge Woge harrt,

Haͤuft ſich die Zeit auf fruͤh're Zeiten⸗ Auf das Vergang'ne Gegenwart!

Und Euch, o Sterbliche, wer kuͤndet Auf dieſem Sand, wo Alles ſchwindet, Unwandelbares vor der Gruft?

Ich ſehe Staub nur und Vergehen, Ich hoͤre nur der Zeit Verwehen,

Die ſinkend, Vorwaͤrts! zu Euch ruft.

III.

Worwärts Ideenreich die Menſchheit weiter ſchreitet: Abends verldſcht ſie die, von der ſie fruͤh geleitet, und gluͤht am ew gen Licht ſich eine andre an.

III. 1⸗