BDie jungen Mädchen in Paris.
Und auch ich ſall die beſcheidene Aehre eines alten Er⸗ zaͤhlers der reichen und mannigfachen, von hundert und einem franzoͤſiſchen Schriftſteller gebundenen und einem der achtungswertheſten Verleger unſrer neuern Literatur zur Entſchaͤdigung fuͤr unvorhergeſehene, durch die letz⸗ ten politiſchen Stuͤrme verurſachte Verluſte dargebrachte Garbe hinzufuͤgen! Aber was kann ich ihm anbieten, ich, ein einfacher Moraliſt, faſt ein Siebenziger, ge⸗ wohnt, nur die niedrigſten Stege des Parnaſſes zu betre⸗ ten und mich dort unter friedlichen Schattenbaͤumen auszuruhen, wo ich mich damit begnuͤge, einige Feld⸗ blumen zu pfluͤcken, um ſie den jungen Maͤdchen, die mir begegnen, anzubieten? Mit welchem Rechte kann ich mich unter dieſe neuen Addiſons, dieſe Quinti⸗ liane, dieſe Ariſtarche miſchen, die das Menſchen⸗ herz bis in ſeine tiefſten Falten erforſchen, um alle ſeine


