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aus; andere Urſachen unterſagten anderen Talenten, die außerdem vielen Glanz verbreiteten, den Eintritt. Wir wollen gar nicht verhehlen, daß gewiſſen Litteratoren jener Zeit, deren Andenken wir ſo gern erneuern, der Vorwurf gemacht worden, das geſellige Band dadurch, daß ſie un⸗ überlegt den religiöſen und politiſchen Glauben ihres Vater⸗ landes angriffen, locker gemacht zu haben. Dieſes Unrechts hat man ſie mehr als einmal geziehen. Die Beſchuldigung iſt an ſich ſelbſt hart, in gewiſſer Hinſicht wahrſcheinlich, und dadurch, daß die Rechtfertigung nie den rechten Ver⸗ theidigungspunkt berührt hat, ſchlecht widerlegt worden. Ohne den Anſpruch machen zu wollen, daß man ihnen volle Losſprechung angedeihen laſſe, glauben wir doch, daß es unter den angefochtenen Schriftſtellern mehrere gebe, die minder ſchuldig ſind, als wofür man ſie hält. Hin⸗ ſichtlich einer genauen Rechtsvertheilung iſt dieſer Gegen⸗
ſtand wichtig genug, um unſererſeits eine Unterſuchung von einigen Zeilen zu verdienen. Dieſelbe Frage wird mehr als einmal wieder vorkommen; es iſt an der Zeit, ſie zu beantworten.
Indem ſich die Flüſſe von ihrer Quelle entfernen, füh⸗ ren ſie einen Lehm bei ſich, der die Durchſichtigkeit ihrer Gewäſſer ändert und ihre Ausmündung verſtopft; indem ſie ſich von ihrer Wiege entfernen, ſehen auch Religionen ihre Dogmen, welche anfangs leicht zu begreifen waren, ſich mit Wolken bedecken und ihre Gebräuche, ihren Ritus ſich vervielfachen, ſo daß ſie zwar, wenn man ſo will, ein⸗


