Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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frei von allem Egoismus ſich erhielt. Gewohnt, wie ſie waren, über die großen Intexeſſen ihres Vaterlandes und der Menſchheit nachzudenken, wurden ſie Patrioten aus Gewohnheit und Menſchenfreunde aus Mitgefühl. Ihr Herz ſetzte ſich mit andern Herzen in Verbindung, ſie ver⸗ ſetzten ihr eigenes Weſen, ſo zu ſagen, in alle leidende We⸗ ſen und daher jene Kraft des Ausdrucks, womit ſie die großen Verbrecher züchtigten, deren eiſerne Hand auf dem Neaenſchengeſchlechte laſtete. Es giebt Seiten in Diderot und Mercier, die ihnen nicht die mindeſte Anſtrengung 3 gekoſtet haben, und doch für ſich allein mehr Leben, Bewe⸗ gung und Seelengluth enthalten, als man in ganzen Wer⸗ ken der neueſten Zeit finden wird, zu deren Gunſten alle Trompeten der Fama in Bewegung geſetzt worden ſind. In Folge nützlicher Arbeiten und mehr oder weniger beſtrittener, glücklicher, aber größtentheils nach ihrem wah⸗ ren Verdienſte gewürdigter Erfolge, ſtrebte man nun nach . einer Stelle in einer der drei Akademieen. Da der Tod die Pforten dazu öffnete, mußte der Neuaufzunehmende ihm einen Tribut zollen, und dies war die Lobrede für den Verſtorbenen, auf deſſen Stuhl er ſich ſetzte. Die Mei⸗ nung von Paris ſchrieb faſt immer die Wahl dieſes gelehr⸗ ten Vereins vor. Die Namen, welche ſie vorgezogen hatte, entſtiegen der Urne, wenn nicht Umtriebe vorgegangen waren, die das Publikum bald genug vor ſein Gericht zu ziehen verſtand. Vom Louvro aus pflanzte ſich das Mißvergnügen an den Hof und die Stadt fort. Man nahm Parthei für . den