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ſchaften und Selbſtgefälligkeiten charakteriſtiſche Züge ver⸗ riethen, kehrte dann ihre Phantaſie auf dieſe Tagesideen zurück, ſtellte ſie einander gegenüber, verband ſie wieder,
und ſchöpfte daraus jene Elemente zu Schönheiten, die
nur deshalb wie zufällig aufgefunden ausſehen, weil ſie vor⸗ her der Gegenſtand tiefen Nachdenkens waren.
Mochte nun der Gelehrte die damaligen Geſellſchaften beſuchen, mochte er ſich darauf beſchränken, an ſeinem einſamen Heerde zu leben, eine Bedingung für faſt alle Forſcher, ſo war die nächtliche Arbeit für ihn immer die einer beſſern Begeiſterung. Dann ſicherte Paris, das da⸗ mals zehnmal geräuſchvoller war, als jetzt, indem es gegen Morgen ſich ermüdet der Ruhe hingab, dem auf einen gewiſſenhaft erworbenen Ruhm eiferſüchtigen Litteraten einige Stunden ungeſtörten Nachdenkens zu. Die große in Schlaf verſenkte Stadt, der beſcheidene Punkt, den er einnahm, und von wo aus er ſie ſich als gegenwärtig dar⸗
ſtellte, um ſie über ihre eignen Vortheile, und die Men⸗
ſchen, welchen der ſchwierige Beruf zu Theil worden war, ihr die Wohlthat der geſelligen Ordnung zu ſichern, zu
befragen, erhoben ſeine Seele. Als ein Mann von edlem Willen ward er da gewiß beredt. Er war kein bloßer Schrift⸗
ſteller mehr mit der Feder in der Hand, ſondern ein Rich⸗ ter, der auf dem Gerichtsſtuhle ſitzt und vor denſelben die Wohlthäter ſeines Vaterlandes ruft, um ihnen Kronen zu⸗ zuerkennen, die Unterdrücker der Menſchheit aber, um ihnen den Stempel der Schmach auf die Stirn zu prägen. Stun⸗


