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wegung in alle Reihen bringt und wie der Schlag des Tambours alle in dem Konferenz⸗Saale oder in den Gän⸗ gen zerſtreuten Deputirte zurückruft. Aber dieſe Zufälle laſſen ſich nicht mit den Bewegungen einer auf einen be⸗ ſtimmten Tag feſtgeſtellten Sitzung, einer im Voraus an⸗ genommenen Herausforderung, zu der alle Zeugen berufen ſind, vergleichen. Dann iſt man auf den Bänken zuſam⸗ mengedrängt und häuft ſich auf den Tribünen. Vorzüg⸗ lich aber, wenn der Streit von der Art iſt, daß man kei⸗ nen Ausgang vorherſteht, wenn die Reſultate der entgegen⸗ geſetzten Meinungen, die durch den Kampf erzeugten Ueber⸗ führungen in einen Wahlkaſten nicht gezählt werden kön⸗ nen, wenn man keinen Grund ſieht, daß es ende und viel für die Dauer ſpricht. Denn Niemand will das letzte Wort ſeinem Gegner laſſen; Jeder muß ſeine Rede enden, ſeinen Sack voll Groll und Vorwürfe leeren! und dann folgt eine Frage auf die andere, die Antworten führen Auseinanderſetzungen herbei, die Epigramme Gegenbeſchul⸗ digungen. Die Perſönlichkeit mit ihrer Empfindlichkeit und ihren unerſchöpflichen Schutzreden wirft ſich dazwiſchen; ſie vervielfacht ſich, nimmt überhand und ſchwingt ſich auf alle Bänke. Das nennt man am Abend in dem Er⸗ friſchungszimmer der Oper eine intereſſante Sitzung. Es war ehedem ein Tag den Epiſoden gewidmet, den die Pfar⸗ rer den Tag des Sabbaths(Hexentanzes) nannten: es war der Sonnabend, wenn der Bericht der Bittſchriften einging; aber ihre Bedeutung hat verloren, ſeitdem die


