367
trachtete, lebt heute in England neben ſeinem verbannten König, zum bürgerlichen Tode verurtheilt.
Kurz darauf, als ich mich dem Herzog von Orleans näherte, welcher von allen Seiten über die Pracht des Feſtes zahlreiche Complimente empfing, richtete ich an ihn die Worte, welche die Journale am anderen Morgen wie⸗ derholten.—„Es iſt ein wahrhaft neapolitaniſches Feſt, Gnädiger Herr, wir tanzen über einem Vulcan.“—
Der Prinz, welcher hinter der Seſſelreihe der Prin⸗ zeſſinnen und Könige ſtand, ergriff mich lebhaft beim Arm, und eröffnete, indem er mir die Ehre erzeigte, mich zu ſich heran zu ziehen, eine Unterhaltung, welche ich nicht fürchte der Feder anzuvertrauen, wenn Sie, mein Herr, Ihren Leſern bevorworten wollen, daß ich ſo viel als möglich meine Worte derſelben beſchränke; ſie können nur von Intereſſe ſein, in ſo fern ſie diejenigen meines erhabenen Gegenredners erläutern und begründen. Dieſe gehören der Geſchichte an; ohne Unbeſcheidenheit, ſo wie ich es ohne Zurückhaltung thue, kann ich ſie alſo derſel⸗ ben überliefern. 6
„unter uns gäbe es einen Vulcan?“ ſagt Seine Kö⸗ nigliche Hoheit zu mir,„ich glaube es, wie Sie, und we⸗ nigſtens iſt es nicht meine Schuld; ich habe es mir nicht vorzuwerfen, es nicht verſucht zu haben, dem Könige die Augen zu öffnen. Aber, niemand iſt gehört worden, und Gott weiß, wohin alles das noch führen wird!“
„Sehr weit, Gnädiger Herr, meiner Ueberzeugung nach.
IJ. 17
8


