Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Ich kann, was ich zu ſagen habe, nicht ohne die Be⸗ merkung enden, daß das Palais Royal ſtets der Mittel⸗ punkt politiſcher Volksbewegungen geweſen iſt und immer bleiben wird; es iſt Folge ſeiner Lage und der Art ſeiner

Bewohner. So empfehlen ſich faſt alle Kaffehäuſer ihren

Gäſten durch eigenthümliche Erinnerungen: das Calé de Foy durch die Reden des Camillus Desmoulins, der ſich mit ſo vieler Kraft in der Seele des Volks zum Herrn des Aufſtandes machte; das Café de Chartres durch die heftigen Kämpfe der beiden Kokardengrün undweiß, und ſpäter des Montagnards und Girondins; das Café Montansier, durch die patriotiſchen Bachanalien der hun⸗ dert Tage und die Rache der Rückkehr des Gand; das Calé Lemblin, durch den fortwährenden Zulauf der freiſinnigen Jugend und geächteten Militairs während der Reſtaura⸗ tion; das Café Valois endlich als das Heiligthum der durch den Puder der alten Regierung ewig gebleichten Häupter. Im Palais⸗Royal wurde der erſte Club eröffnet, und ſpä⸗ ter hielt die contre⸗revolutionaire Jugend dort ihre ge⸗ heimen Zuſammenkünfte, die den Monat Thermidor durch nicht minder beklagenswerthe Erfolge rückwirkend machen wollte, als die waren, deren Lauf er gehemmt hatte.

Im verfloſſenen Monat kehrte ein Greis, der in den Schweizer⸗Garden Ludwig XV. gedient hatte, nach Paris, von wo er ſeit 1780 entfernt war, denn Frankreich iſt nicht ſein Vaterland, zurück, um es wiederzuſehen; ich führte ihn, und da wir uns dem Palais Royal näherten, ſagte er:Laßt uns zuvor unter denBaum von Cracau'(ar-