Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ten lange Zeit die Fremden anziehen, theils als Handelnde, theils nur als Neugierige. Wie viel Unglückliche ſind noch jetzt das Opfer ſeines verderblichſten Reizes, desjenigen, den die Liſte der Staatseinnahmen gegen die Moral begünſtigt! Es giebt keine Waffenſchmiede im Palais Royal; aber Le⸗ page wohnt in der Nähe. Oft eilt der verzweifelnde Spie⸗ ler zu ihm, in der Furcht, auf dem grünen Tuche ſeine letzte Quelle zu erſchöpfen, und um nicht das Cent treize zu be⸗ ſteigen; dann wagt er mit Beſtimmtheit ſein Alles, und ein den Nachbarn wohlbekannter Ton kündet das Ende der Parthie an. Ich vollendete, im vorigen Winter, ein Vau⸗ deville, bei einem meiner Freunde, als ein Piſtolenſchuß mich zittern machte: Laſſen Sie Sich nicht ſtören, ſagte man mir, es iſt wahrſcheinlich nur das Urtheil einesRoth oderSchwarz, das executirt wird. Ich öffnete das Fen⸗ ſter, und die Vermuthung wurde wahr. Ein junger Mann, der ein Spielhaus verließ, hatte das Gitter eines Raſen⸗ platzes überſtiegen, und ſich auf demſelben erſchoſſen. Lange Gewohnheit ſchien das Beſtehen der Kofetten un⸗ auflöslich an das Palais Royal geknüpft zu haben; merk⸗ würdiger Widerſpruch! man warf dem Herzoge von Char⸗ tres vor, durch das Laſter ſpeculirt zu haben, und jetzt be⸗ klagen ſich die Kaufleute, man verſichert es wenigſtens, daß ſein Sohn daſſelbe verbannt hat. Es iſt ſonderbar genug, ſich dieſe Art Weiber unſerer Tage ſo vorzuſtellen, wie un⸗ ſere Väter ſie geſehen haben; das Haar gekräuſelt und über⸗ deckt mit breiten, in weiten Falten gelegten Hauben, à la