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das iſt einerlei, die Merſchen ſind doch überall gleich
erbärmlich, und wenn auch deren Umgebungen noch ſo anziehend ſind,“ äußerte der Erſtbeſ chriebene mit
einem Lächeln voll Verachtung.—„Was ſagſt Du von unſerer Verſetzung hieher?“ .„Ich?— Ich finde ſie ganz ſchrecklich,“ ant⸗ wortete Herr Joſeph, wandte ſeine Naſe wo möglich
noch etwas mehr in die Höhe und ließ die Augen
rings herum laufen,„und ich ſehe durchaus keinen
Grund, warum Du dazu wie des Teufels Vetter
lachen kannſt, denn Du biſt nun einmal als Richter hier angeſtell, und mir iſt das Glück zu Theil ge⸗ worden, dich als Notar hieher zu begleiten. Mir dünkt, es iſt eine recht angenehme Ausſicht, nicht mohr von Hoffnungen leben zu müſſen.“
„Aber die Gegend?“ „Was zum Teufel haſt Du mit dieſer zu thun?
Iſt hier nicht ein Fluß, dort ein Pfarrhof, weiterhin ein Eiſenwerk, da eine Kirche, und endlich dein Wohnort Akersholm, hinter dem Pfarrhofe gelegen? Und zu dieſem allen die Maiſonne, die knoſpenden Bäume, bdie grünenden Felder, auf dem Hüttenwerk ſchöne Mädchen und im Pfarrhauſe eine jugendliche Tochter. Schaffe dir nur einen reichen Weinkeller an und halte ſfinen guten Tiſch, ſo wird das Leben hier, glaube ich, decht behaglich werden.“
„Für dich, ja, der noch für Frauen und Wein chwärmen kann und nicht mehr als eines vollen bedarf, um vergnügt zu ſeyn; aber für
ni. „Jür dich,“ deklamirte Herr Joſeph,„der des 4 Acwart, Novellen. II. 2
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