In einer der nördlichen Provinzen Schwedens,
irgendwo an der Straße zwiſchen den Städten S.
und W. erhob ſich auf einem Hügel zur Seite eines
kleinen Fluſſes eine neuerbaute Kirche, in einfachem
und reinem Style aufgeführt. Auf der andern Seite,
gerade gegenüber, war in einem Thale mit hohen,
* dSdddickbelaubten Bäumen das Pfarrhaus gelegen. Der dazu gehörige kleine Garten erſtreckte ſich bis, zum
Flüßchen hinab..
Die Gegend unmittelbar um die Kirche herum
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war ſo völlig reizloſer Art, daß das mitten in der dürftigen Natur befindliche Pfarrhaus mit ſeinen weißgetünchten Mauern und ſeinem grasbewachſenen Hofe unbeſchreiblich anziehend ausſah. 1 Es war ein Sonntagsmorgen im Mai. Die Glocken läuteten zuſammen, und die auf der Anhöhe um die Kirche verſammelten Bauern gingen mit ihren Geſangbüchern in den Händen in das Gotteshaus hinein, wo alsbald die Töne der Orgel durch das Gewölbe hinbrausten. Der einen Augenblick zuvor noch dicht mit Leuten beſetzte Platz war jetzt leer;


