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ſeinem Platze wohl gewogen werden und ich will mit meinem Gute in den Händen davor ſtehn, und wo die Wage in die Höhe ſchnellt, etwas hinein werfen. Jedenfalls behält Magda unbeſtritten Tein, und die Lacy'ſchen Güter wäre ich nun end⸗ lich los und ſie gehn mich nichts mehr an! Halt!“ rief er, als Lach aufſprang und den Mund öffnete—„ehre den Schatten Deines Oheims! Ehre die Schwärmerei meines Mannesalters — ſind ſie nicht ſo viel werth als die Herrſchaft Tein?“
„Ueberdies Magda iſt die Erbin— ich habe nichts mit Dir zu thun! Iſt ſie Dir ſo wenig werth, daß Du ſie um des elenden Mammons willen aufgeben willſt— gut! ſo laſſe ich ſie noch heute als Erbin von Tein ausrufen und will ihr ſchon andere Bewerber erwecken!“
Das Lachen, was Niemand laſſen konnte, that Allen ſo wohl; es hinderte das Uebermaaß der Empfindung, es ſtellte die Sicherheit Thyrnau's ſo überwältigend heraus— und Alle wußten, er wandte die ſcherzhafte Behandlung der Dinge immer da an, wo er am unüberwindlichſten war. Was ließ ſich auch gegen einen Abſchluß des Innern vornehmen, der den Ernſt ſogar beſeitigt und nur eine heitere Erregung nachge⸗ laſſen hatte?
„Dagegen“— fuhr er fort—„wenn du darauf beharrſt, die Erbin von Tein zu heirathen, ſetze ich doch feſten Fuß auf Dein Gebiet und Ihr Beide ſollt mir die alte Stammburg der Thyrnau's— das Dohlenneſt— zum freien Eigenthum ſchen⸗ ken! Nach meinem Tode ſoll ſie an Hedwiga fallen und zieht dieſe in ein anderes Land, ſoll ſie doch immer zu Zeiten dahin zurückkehren müſſen und Ihr Alle ſollt da zuweilen mit Egon und Allem, was dran hängt, einen Familien⸗Kongreß halten!“
„Von dem baaren Vermögen ſoll Magda nichts weiter bekommen, ſondern Alles Lucretia's Kinder— und iſt es nicht ſo viel als die Herrſchaft Tein, macht mir das gar keinen


