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biſt, wie Du gewiß danach ausſiehſt— dann nimm Dir doch ja das Beſte, was Du haben kannſt, weil, was von Dir ausgeht, dann auch das Beſte werden wird.“
„Meinſt Du,“ ſagte Maria Thereſia weich— „glaubſt Du, daß wir ſo gluͤcklich und beguͤnſtigt ſind, daß wir blos das Gute zu kennen brauchen, um dann uns in ſeinen Beſitz zu ſetzen?“
„Ja, das meine ich,“ entgegnete Magda, die Haͤnde vor der Bruſt faltend—„und wenn Du das Gute erſt kennſt und es bis zu Dir gelangt iſt, dann iſt gar kein Verlieren mehr moͤglich, dann haͤltſt Du es in Deiner ſtarken Hand und Dein Geiſt hat Ver⸗ gnuͤgen daran— darum denke ich—“
Sie ſchwieg.„Nun,“ ſagte die Kaiſerin—„was denkſt Du?“
„Ich denke es nicht,“— ſagte Magda, die Augen ſenkend—„mir hat es geträumt— Du ſaßeſt in einem Dom, der hatte himmelhohe Gewoͤlbe und wo ſie ſich ſchloſſen an der Decke, da ſtanden Sterne, die leuchteten— ſonſt war wenig Licht— nur der Altar hatte viele tauſend Kerzen, und Du ſaßeſt ſtill andaͤch⸗ tig davor und hatteſt die Krone auf und den Mantel mit Sternen beſaet, und den Scepter, den hielteſt Du mit den gefalteten Haͤnden gegen die Bruſt gedruͤckt.


