Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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grade begiebt. Wir haben Euch freilich nicht viel An⸗ nehmlichkeiten zu bieten, denn, wie Ihr wißt, leben wir noch immer von der abgetragenen Eleganz, die un⸗ ſere Vorfahren aus Spanien mit heruͤber contrebandir⸗ ten und Eure beſte Freundin, die vor Euch ſitzende Kaiſerin, putzt ſich mit einigen alten verblichenen ſpa⸗ niſchen Roben gleich einer Koͤnigin auf den Gobelin⸗ tapeten aus aber

Um Gotteswillen ſchweigt! rief die Prinzeſſin, die unter den Worten der Kaiſerin wie unter Nadelſti⸗ chen gezuckt hatte.Eure Strafe iſt zu hart! Denkt in dem Augenblick, wo ich Euch anbete, wo ich zu⸗ erſt einen Vater, eine Mutter habe, in dieſem Augen⸗ blick daran erinnert zu werden, daß ich ſie verun⸗ glimpfte, wie ein gottloſes Kind! das Heiligſte, das Theuerſte mit kindiſchem Spotte antaſtete erbarmt Euch Ihr muͤßt es ja wiſſen, daß kein Hauch mehr von dieſer Miſſethat in meinem Herzen lebt!

So denke ich wirklich, ſagte die Kaiſerin, und als die Prinzeſſin zu ihr aufſah, bemerkte ſie das herz⸗ lichſte Läͤcheln um ihren Mund.Wir haben diesmal die Rollen getauſcht ich habe meine Muhme Thereſe etwas necken wollen; wenn es zugleich eine kleine Strafe war, ſo ſind mir doch nun damit fertig. Da unſere Muhme aber ſo viel an unſerer Toilette und