Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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vom Eingang die Mitte der Wand in ziemlicher Aus⸗ dehnung einnahm.

Der Eingang nun war eine große Thuͤr von Eichen⸗ holz mit zwei Fluͤgeln, zu der man von Außen durch einen kleinen Vorbau gelangte, wie man wol an Ka⸗ pellen findet, worin das Gloͤckchen wie in einem Schreine haͤngt und Heilige aufgeſtellt ſind. Auch hier bildete das Kreuz, an welches ſich die Doppelthuͤren an⸗ ſchloſſen, einen kunſtreich geſchnitzten Pfeiler, auf dem die Himmelskonigin ſtand mit der Krone auf dem Haupte und dem Jeſuskinde im Arme; unter den Fu⸗ ßen befand ſich verſilbert die Sichel des Mondes. Es war eine jener anmuthigen farbigen Holzſculpturen, die hier durch ſchoͤn gelungenen Ausdruck und harmoniſche Faͤrbung ein ſehr anſprechendes Kunſtwerk ward. Die breite Schwelle davor war von ſchwarzem Marmor ſo wie die Pfoſten der Thuͤr, an der wie herausge⸗ wachſen das Becken zum Weihwaſſer hing. Das Erſte, was die Aufmerkſamkeit feſſelte, ſobald man uͤber die Schwelle getreten, war der Fußboden im In⸗ nern, welcher nach ſonderbaren hieroglyphiſchen Formen in ſchwarz und weißen Marmor gelegt, offenbar aus einer Zeit mit den Holzbogen der Decke war. An den Waͤnden zeigte ſich bis zu einer maͤßigen Hoͤhe eichenes Täfelwerk, wodurch der kalte ſteinerne Raum bedeutend