Teil eines Werkes 
3. Theil (1843)
Entstehung
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den; vor ſeinem kunſtreich verſchloſſenen, mit ſchwarzen Marmorbasreliefs verzierten fruͤheren Heerde, ſtanden zwei Betſtuhle, und hier wurde bei der Gegenwart der Herrſchaften ſtets ein feierliches Todtenamt gehalten.

Durch zweckmaͤßigen Ausbau war dieſer Saal außer aller Beruͤhrung geſetzt, während die luftige Gal⸗ lerie, die daran ſtieß und zum Eudoxienthurme fuͤhrte, wieder ſchön und alterthuͤmlich hergeſtellt war. Die ſich anſchließenden Hofdamen-Zimmer waren zu heiteren, luftigen Gemaͤchern aus dem Glanzpunkte dieſer Epoche umgeſchaffen.

Der Eudopienthurm blieb aber Elmerice's Eigen⸗ thum ein mit jugendlich ſchoͤner Empfindſamkeit ge⸗ hegtes, kleines Bijou, zu welchem nur Leonce in einzelnen glucklichen Stunden Zutritt hatte wo ſie ihr Gluͤck überlegten und Gott dafur dankten!

Nur ſelten, und nur auf wenige Monate bezogen ſie ihre reichen Palais in Paris und Verſaille und immer nur, wenn Armand und Lucile, Margot und Guiche mit ihnen dort zuſammentrafen. Dazwiſchen unterhielten die gaſtlichen Zuͤge dieſer Familien von einem Schloſſe zum anderen, bei welchen ſelbſt die Grä⸗ fin Franziska nicht fehlen wollte, das herzlichſte und genußreichſte Familienleben, das durch nachfolgende Er⸗ eigniſſe nur immer reicher und ſchoͤner ward. Waren

Ste. Roche. 1ll. 30