Zu dieſer Feierlichkeit waren Herr und Madame St. Albans eingeladen und erſchienen, da die Letztere bei dem Hinſcheiden und Begräbniſſe ihrer Mutter nicht gegenwaͤrtig geweſen war. Auch hier gab Mä⸗ dame St. Albans ihre mißlaunige, kritiſche Weiſe nicht auf, waͤhrend die feine Erſcheinung ihres Gatten ihm das allgemeine Wohlwollen zuzog.
An dem erwaͤhnten Hochzeitstage fand Eimerice Gelegenheit, Madame St. Albans allein zu ſprechen. „Jetzt muͤſſen Sie mir erlauben,“ ſagte ſie—„Sie mit dem letzten Willen Ihrer Frau Mutter bekannt zu machen.“
„O, ich bitte!“ unterbrach ſie Madame St. Al⸗ bans;—„dieſer letzte Wille, denke ich, iſt in der ganzen Gegend bekannt. Euer Gnaden haben nun einmal Gluͤck in Erbſchaften;— aus der Tochter meiner Margarith“— hier trat ihr Schluchzen ein—„der einfachen Miß Eton, die unter meinem Dache ſchlief, an meinem Tiſche ſaß, iſt nun eine vornehme, groß⸗ mäͤchtige Graͤfin geworden, die, trotz ihrer Millionen, nicht verſchmäͤht hat, die alte Miſtreß Gray zu beerben, die ihr eigen Kind deshalb verſtieß!“
Elmerice hörte ruhig lächelnd dieſen Ausbruch
anz ſie hatte nicht gezweifelt, daß ſie ihn erleben wuͤrde
und deshalb gewuͤnſcht, mit ihr allein zu ſein„Ja,


