— Dank Margot's Kuß!— ſie hoͤrte das Erwartete. Nach einer Pauſe fuhr Lord Duncan fort:„Aber wird Dir der Name auch recht ſein?“
Elmerice laͤchelte jetzt; denn ſie fuͤhlte, wie Lord Duncan ſchelmiſch blickte.„Das koͤmmt freilich auf den Namen an,“ ſagte ſie endlich.
„Gewiß,“ ſagte der Lord;—„aber wenn er nun wie— d'Anville klaͤnge?“
Elmerice fuhr zuſammen. Sie fuͤhlte, es knieete Jemand neben ihr nieder.—„Ich habe ihn ſeit lange lieb,“ ſagte ſie endlich ſchuͤchtern.—„O, Elmeriee,“ rief Leonce, der Knieende—„darf ich dieſem Himmels⸗ laute vertrauen? Soll meine heiße, innige Liebe dieſen Lohn erhalten?“
„Ja, Leonce!“ ſagte das edle Mädchen.„Er, der uns einſt trennte, ſegnet uns jetzt;— ich war Ihnen treu und ich weiß, daß Sie es mir geblieben ſind.“
Sie unterbrach den Sturm ſeiner Gefuͤhle, indem ſie ſich zu Emmy wendete:„Emmy, willſt Du mir Deine Zuſtimmung geben zu der Wahl meines Herzens?“
„Ich will es!“ ſagte Emmy;—„er hat ein uneigennuͤtziges Herz! Das iſt das Einzige, warum es ſich lohnt, einen Menſchen von dem anderen zu unterſcheiden.— Herr, rufe jetzt Deinen Knecht— er iſt muͤde!“
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