nem Tode zum rechtmaͤßigen Sohne Fennimor's und zum Grafen Crecy⸗Chabanne!“
„Mein Vater?“ ſagte das muthige Mädchen mit ſinkender Stimme—„wohl, Mylord; aber“
„Und wir, mein Bruder Leonce und ich,“ ſprach der Marquis—„ſind hier, Ihnen Ihr großes Erbe unverkuͤrzt zu Fuͤßen zu legen.“
„O, nein! o, nein!“ rief Elmerice leidenſchaft⸗ lich—„Sie konnen von dem Namen, den Sie mir geben wollen, nicht das ſchreckliche Zeichen des oͤffent⸗ lichen, wenn auch ungerechten Makels loͤſchen. O, wie könnte die Tochter ſolche Erinnerungen uͤber ihren Vater wecken wollen!“
„Auch dies iſt vertilgt,“ nahm der Lord noch ein Mal voll Ruͤhrung das Wort;—„Dein Vetter Leonce bewirkte dieſen koͤniglichen Brief von Ludwig dem Fuͤnf⸗ zehnten. Dein Vater, mein Kind, iſt von jedem Ma⸗ kel dadurch frei geſprochen; die Vermählung ſeiner El⸗ tern rechtskräftig anerkannt.“
Das war zu Viel! Elmerice nahm mit leuchten⸗ den Augen das heilige Dokument; dann 3. ſie an Emmy's Bett, welche eine ruhig Zuhoͤrende geblieben
war:„Emmy, Emmy, haſt Du es gehort? Fenni⸗
mor's Vermaͤhlung iſt rechtskraͤftig anerkannt;— Re⸗ ginald's— meines Vaters Unſchuld iſt erklärt!“


