Des Gefuͤhl, ſeinem ſterbenden Vater entgegen zu eilen, verſchlang jede andere Betrachtung in dem jun⸗ gen Grafen von Crecy, und ſo war er weit davon entfernt, an die ſchwierigen Verhaͤltniſſe zu denken, mit denen er ſich unter andern Umſtänden beladen gefun⸗ den haben wuͤrde. Eile war das Einzige, was er nö⸗ thig zu haben glaubte, und die Thuͤrme von Paris tauchten aus dem Nebelmeere rauchender Eſſen und dem Dunſtkreiſe einer zuſammengedrängten Volks⸗ maſſe ſchon am Abend des dritten Tages vor dem un⸗ geduldigen Sohne auf, und uͤbten auch auf ihn die magiſche Wirkung einer von Sehnſucht und Freude gemiſchten Ruͤhrung aus, von der ſich vielleicht Keiner ganz losgegeben fuͤhlen wird, der nach langer Abwe⸗ ſenheit die Vaterſtadt zuerſt wieder ſieht.
Die ſchmerzliche Erwartung, der er entgegen eilte, verſchwand vor dem Anblicke dieſer bekannten Spitzen und Kuppeln und machte einem kurzen Aufiauchzen ſeiner Bruſt Platz; und als ob ihn ſchon geliebte Au⸗ gen anlächelten, ſo blickte er zärtlich auf ihre im Ne⸗


