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durch die Erſcheinung des Gegenſtandes ſelbſt gerecht⸗ fertigt zu ſehen hoffte.
Mit der Leichtigkeit der Jugend betrat jetzt den Kutſchentritt eine ſchlanke feine Geſtalt, welche den Flor der Haube ſo über die Stirn gezogen trug, daß nur das blendend weiße Kinn und der ſchöne Mund ſichtbar waren. So getäuſcht ſich Mr. Lorint hiedurch fand, ſchloß er doch gleich mit ſich ab— hier eine junge Schönheit zu ſehen, und als ſie den Boden be⸗ trat und mit dem reinſten franzöſiſchen Accent ihn anredete, beſchloß er, ſie des Vorzugs, den ſie eben einzunehmen im Begriff war, würdig zu erklären.
„und werde ich die Gräfin d'Aubaine dieſen Abend noch ſehen?“ frug die junge Dame mit einem ſanften Tone der Sprache.
„Ich eile, Euer Gnaden zu melden,“ erwiederte Lorint,„und bitte unterthänigſt mir zu folgen.“
Die Fremde nahm mit einigen dankbaren Wor⸗ ten von ihren beiden Reiſegefährten Abſchied und ſtieg hinter Lorint die heitere breite Treppe hinan, die, gaſtlich erhellt, den ſchönen Marmor der Wände mit ſeinen kunſtreichen Verzierungen zeigte.— Lorint öff⸗ nete einen Vorſaal und beurlaubte ſich dann, in eine
Nebenthüre verſchwindend. Kaum ſah ſich die Fremde
allein, als ihr Herz von der tiefen Bewegung über⸗


