Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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uͤbertragen. Wir wiſſen nun, daß Herr von Marſee⸗ ven das Teſtament des Marquis von Montroſe nicht mehr darunter fand; aber nach der erſten unangeneh⸗ men Empfindung, die ihm dies machte, war er geneigt, den Grund dieſer Verſaͤumniß in der ſehr ge⸗ woͤhnlichen Zerſtreuung des Koͤnigs zu ſuchen, und uͤber⸗ zeugt, da der Koͤnig ſich dieſem Geſchaͤfte ſelbſt unter⸗ zogen hatte, wie das eben erſt gebrochene Siegel deſſel⸗ ben beſtaͤtigte, daß er das Teſtament unter ſeine Papiere gelegt haben werde, ſtatt es denen des Herrn von Mar⸗ ſeeven hinzuzufuͤgen. Er verſprach dem jungen Lord, ihm deshalb einen Brief an den Koͤnig mitzugeben, der ihm die Sache in Erinnerung bringen ſollte, deren bal⸗ dige Erledigung er nicht bezweifelte, da er kein Intereſſe beim Koͤnige vorausſetzen konnte, dieſe Sache von ſich abzulehnen.

Da Harry unter der Autoritaͤt des Herrn von Mar⸗ ſeeven bei Floripes erſchien und die nur geſtiegene Nei⸗ gung Beider ihnen die Schwierigkeiten verſchwinden ließ, womit Urica einſt ihr Herz beunruhigt hatte, zwei⸗ felte Floris nicht laͤnger, Herr von Marſeeven habe von ihrer Tante die Einwilligung gehabt, die ſie ſich ſehnte, dem Geliebten ihres Herzens zu geben.

In Wahrheit ſchien nun eine Ausgleichung aller Verhältniſſe einzutreten, die ihnen wie der Segen des