Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Floripes
Entstehung
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dern ſagte ihm, daß er ihn vorausgeſehen habe, und ſo⸗ bald er des Herzens ſeiner Muͤndel gewiß ſei, nichts ge⸗ gen dieſe Verbindung einzuwenden habe. Doch ließ er den jungen Mann nach dieſer Willfaͤhrigkeit nicht ſo ſchnell aus den Haͤnden, wie dieſer es ſich wuͤnſchen mochte, denn jetzt wollte der Vormund von Floris und Orla, der ſtrenge Geſchaͤftsmann, ſein Recht haben, und Harry fuͤhlte bald Widerſtreben werde ſeine Freiheit nur noch laͤnger beſchraͤnken.

Er theilte ihm nun die Verluſte mit, die Nees in ſeiner letzten Lebensperiode erlitten und einen genauen Nachweis des uͤbrig gebliebenen kleinen Vermoͤgens der armen Floripes. Dies erleichterte Harry foͤrmlich. Von ihm ſollte dies geliebte Weſen nun Alles anneh⸗ men muͤſſen und der ſchmutzige Gewinn des Geizi⸗ gen haftete nicht mehr an ihrer Perſon.

Als dies abgeſprochen war, ging Herr von Marſee⸗ ven zu Orla's Verhaͤltniſſen uͤber und ſagte ihm, wie ihr Vermoͤgen von der Redlichkeit des Koͤnigs abhinge, und wie außerdem das Teſtament ſeines Vaters ihr eine Entſchaͤdigung anweiſe, die ihr die Rechte der Erbſchaft, im Fall ihr eignes Vermoͤgen ihr vorenthalten wuͤrde, zugeſtehe. Er nahm zu dem Ende das Portefeuille, welches alle dieſe Papiere enthielt, um ſie gegen gehoͤ⸗ rige Abſchriften und Quittungen in ſeine Haͤnde zu