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Annäherung ſchien an die Fuͤrſtenräume ihrer Ver⸗ wandten; und es hatte ſich in ihr ſeit der Geburt ihres Töchterchens ein oft aͤngſtlicher Eifer gezeigt, alles An⸗ genehme zu erhalten und zu vermehren. Sie hatte ſogar einen Streit mit Nees nicht geſcheut, in dem alle Wunden aufgebrochen waren, und er bei dieſer Gelegen⸗ heit zu ſeinem Nachdenken und zu ſeiner großen Ver⸗ legenheit erfahren hatte, daß die ſtille Frau, die ihm ohne allen Vorwurf zur Seite blieb, doch um keinen Preis der Erde eine eben ſo entwuͤrdigte Jugend, als die ihrige es geweſen, uͤber dieſe Tochter verhängt wiſſen wollte. Sie hatte ihm gedroht, daß im Fall Nees ſich hierbei hinderlich zeigen werde, ſie entſchloſſen ſei, den Schutz und die Huͤlfe ihrer Verwandten gegen ihn aufzurufen.
Obwohl dies nun ſicher das wirkſamſte Mittel war, auf die Böswilligkeit Jakob's Einfluß zu gewinnen, da er vollendet feig' vor jeder Drohung zuſammen kroch, hatte doch Angela von Gluͤck zu ſagen, daß ihr in Nees ſelbſt ein Beiſtand erweckt ward, nämlich ſeine leiden⸗ ſchaftliche Liebe zu dieſem Kinde, das ihn gegen Willen und Vorſatz tauſend Niederlagen erleben ließ.
Gott hatte in dieſem duͤſtern, traurigen Winkel der Erde, wo neben den verächtlichſten Laſtern eine Dulderin mit dem ewig fuͤhlbaren Pfeil der Sehnſucht in der


