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zu ſeinem Pferde zu kommen, hatte er ſchon wichtige Befehle ertheilt, und ein zweckmäßiger Plan, das Ver⸗ ſäumte einzuholen, hatte ſchon angefangen ins Leben zu treten, ehe er ſich in den Sattel warf, und nur der ſtolze Eifer, den geliebten Feldherrn bis nach Holyrood zu begleiten, verhinderte um einige Stunden, daß nicht die von Montroſe's Maaßregeln ausreichend unterrich⸗ teten Officiere ſogleich in die vollſte Thaͤtigkeit uber⸗ gingen.
Montroſe konnte nicht verhindern, daß ſich ihm Alle nachdraͤngten— nicht mehr der Gefangene an der Seite des Gouverneurs, ſondern jetzt ehrerbietig von ihm ge⸗ folgt, ritt der Liebling des jubelnden Volkes auf ſeinem,
ſich ſtolz hebenden Pferde nach dem Schloſſe, bei deſſen
Anblick ihm erſt die Gedanken an Urica und ſeines Her⸗ zens Gluͤck zuruͤckkehrten. Schnell ſtieg ſein Pferd unter einer haſtigen Bewegung ſeines Reiters in die Hoͤhe, als theile es die wiederkehrende Empfindung ſeines Herrn, und nach einigen haſtigen Befehlen an ſeine Umgebungen, flog er die Reihen durchbrechend, dem Stern ſeines Lebens entgegen.
Urica ſtand in Mitte des Audienzſaales, in dem ſie umher wandelnd, ihre gefaßte Stimmung zu erhalten beſtrebt geweſen war. In dem Augenblick, als die Thuͤren ſich offneten und ſie Montroſe in ſeiner leuch⸗
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