Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Urica
Entstehung
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blicke, wo ſie Rede ſtehen mußte, ſich des Beiſtandes ihrer katholiſchen, mit ihr gleich geſinnten, Rathgeber bedienen konnte.

Wenn die Erkenntniß, die ſie gegen ihren Willen gewonnen, Wahrheit war dann mußte ſie alles bis⸗ her Geſchehene fuͤr Mißgriffe anſehen und als Miß⸗ griffe, die nicht gut zu machen waren, da ſie ſchon Miß⸗ trauen begruͤndet hatten und die Leidenſchaften in dem Widerſtande der Maſſe erweckt, und die Periode ruhiger Duldung, die das Volk in ſeinen Leiden dennoch zit⸗ tert zu uberſchreiten, bereits voruͤber, und die Begierde nach Selbſthuͤlfe, Rache und Umwälzung mächtiger ge⸗ worden war, als die Feſſel des Beſitzes und Erwerbes. Entſetzensvoll klangen ihr die prophetiſchen Worte der erfahrenen Maͤnner, womit ihre Zukunft unwiderruflich zu werden ſchien:Iſt das Volk durch die Mißgriffe einer Regierung auf den Punct getrieben, ſeinen Heerd zu verlaſſen, weil es ihn nicht mehr geſichert haͤlt, und die Urſachen der Gefahr nach Außen aufzuſuchen dann hat es die Mäßigung verlaſſen und ſelbſt die Schritte der Regierung, die den wiederkehrenden guten Willen bezeichnen, die Uebel, die wirklich abgeſtellt wer⸗ den, verſoͤhnen nicht mehr und werden, mißverſtanden, nur noch die Glut ſchuͤren und kein Vertrau als das auf die eigene Abhuͤlfe ubrig laſſen.