Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Urica
Entstehung
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ſolcher euch zu erkennen giebt, ſo folgt ihm, wohin er euch fuͤhrt.

Ich werde Alles thun, wie ihr es fordert, ſagte Argyle, unfaͤhig, ſeinen Triumph zu verbergen.

Aber Urica konnte ihm auch dies kurze Mißverſtaͤnd⸗ niß nicht göͤnnen.Glaubt mir, ſagte ſieich wuͤrde euch die Gruͤnde meiner Bitte mittheilen, wenn ich nicht dabei Dinge beruͤhren muͤßte, die mich fuͤr die Anforderungen des Augenblicks zu maͤchtig erſchuttern könnten, um es wagen zu duͤrfen. Aber ihr habt ſchon mein Vertrauen uͤber die Angelegenheit, und ich erin⸗ nere euch nur daran, daß ich meine Schweſter ſuche.

Argyle war nun voͤllig enttaͤuſcht, und ſeine ge⸗ kraͤnkte Eitelkeit konnte dies nicht verbergen.Ich werde euch ſchuͤtzen, ſagte er froſtigund hoffe, der Page der Frau von Marſeeven wird unſer Fuͤhrer ſein, denn ich bin in Amſterdam vollig fremd.

Einige Stunden ſpäter ſchluͤpften zwei ſchwarze Ge⸗ ſtalten, in dem Schatten der Haͤuſer ſich haltend, uͤber die Straßen Amſterdams, von einem kleinen Fuͤhrer ge⸗ leitet, welcher in einem unſcheinbaren Ueberwurfe wie ein Nachtfalter vor ihnen herflatterte.

Vor dem eiſernen Gitterthor des Purmurandſchen Hauſes ſtanden endlich Alle ſtill und nach drei leiſen Schlaͤgen oͤffnete es ſich, und Angela ſchritt ſchweigend